FFOWB Mittel

FFOWB Mittel

Der Mittelabschnitt der Festungsfront Oder- Warthe- Bogen zählt zu den meistbesuchten Abschnitten der Festungsfront. Das dürfte sowohl an einigen touristisch ausgebauten Werken, vor allem aber natürlich am Hohlgangsystem liegen, welches sich mit 30 km heute bekannten Gängen bis zu 40 m unter der Erdoberfläche hinzieht und die wesentlichen Bauten miteinander verbindet.
Die Bauten im Mittelabschnitt bieten ein sehr uneinheitliches Bild, was den Erhaltungszustand und die Bekanntheit der einzelnen Bauwerke betrifft. Sehr gut erhaltene Werke wechseln sich mit solchen ab, die total zerstört sind. Häufige Begehungen durch „Chaostouristen“ haben ihre Spuren hinterlassen. Mancher Eingangsbereich ist mit einer dicken Farbschicht versehen…
Im Mittelabschnitt beginnt auch die kommerzielle Nutzung der einzelnen Panzerwerke sowie ihre Ausweisung als Rückzugsquartier für die Fledermäuse. Man sollte sich bei seinen Besuchen an die damit verbundenen Verbote und Beschränkungen halten, denn alles andere führt mit Sicherheit zu gepfefferten Strafen. Der polnische Waldschutz ist im Mittelabschnitt recht aktiv. Man sollte darauf verzichten, unmittelbar bis ans Panzerwerk vorzufahren. Auch wenn es natürlich Spaß macht – das richtige Gefährt vorausgesetzt… 🙂
Die Veröffentlichung erfolgt in der Form, die wir auch im Südabschnitt praktiziert haben: Nach und nach wollen wir möglichst vollständig die Bauwerke in Wort und Bild vorstellen. Ebenfalls wie schon beim Südabschnitt praktiziert, sind die einzelnen Bauwerke im Menü entsprechend ihrer Lage von Süd nach Nord sortiert. Technische Einzelheiten und weiterführende Erläuterungen findet Ihr auf der sehr gut gemachten Seite von ostwall.com.
Das Hohlgangsystem wird in einem gesonderten Abschnitt vorgestellt – also auch die Bauten unter den einzelnen Panzerwerken.
Wir wollen nicht vergessen, uns bei den vielen Helfern zu bedanken, ohne die die Vorstellung nicht möglich gewesen wäre. Stellvertretend seien die Kollegen von ostwall.com sowie Robert und Anna genannt. Nicht zuletzt auch die freundlichen Betreiber vor Ort, die manche „außertouristische“ Führung ermöglicht haben.
Einige Impressionen: